Welche Google Ads gibt es?

Werbung ist auf Google allgegenwärtig. Manchmal kann man sie schnell erkennen, manchmal braucht es etwas, bis man sie erkennt. Aber welche Werbeanzeige eignet sich für welches Unternehmen? Es gibt fünf verschiedene Google Ads, die es zu unterscheiden gilt. 

Was sind die Google Search Ads?

Die Google Search Ads sind die bekannteste Art der Werbung auf Google und für alle anwendbar. Sie werden direkt über den Suchresultaten in Textform angezeigt, weshalb sie nicht auf den ersten Blick als Werbung wahrgenommen werden, allerdings mit „Anzeige“ gekennzeichnet werden. Welche Google Search Ads angezeigt werden, kann man mit Hilfe von Keywords beeinflussen, was einen Vorteil darstellt. Sie bedienen damit der Bedarfsdeckung. Dass sie am längsten existieren ist dagegen ein Nachteil. Dadurch haben viele Unternehmen diese Art der Werbung optimiert. Trotzdem kann man jederzeit einsteigen und hat bei idealer Ausrichtung gute Erfolgschancen. 

Wie funktionieren die Max Performance Kampagnen?

Der Kampagnentyp Max Performance vereint künftig die gesamten Google-Kanäle wie z.B. YouTube, Google Suche, Gmail, Google Maps und Displaynetzwerk um Conversion-Zielvorhaben zu steigern und mehr Conversions (Abverkäufe, Kontaktaufnahmen, etc.) sowie einen höheren Conversion-Wert zu erreichen.

Dieser Kampagnentyp löst ab Juli 2022 die Shopping Ads ab, wodurch potentielle Kunden über zusätzliches Inventar und Formate erreichbar werden. Die hier integrierten Shopping Ads werden zuoberst auf der Seite vor den Suchresultaten mit einem Bild angezeigt und werden automatisch von Google auf die Suchanfrage angepasst.

Als Online-Shop kann das ganze Sortiment erfasst und für die Werbung freigegeben werden. Der Vorteil von Shopping Ads ist, dass sie zuoberst auf der Seite angezeigt werden, weshalb sie dem Suchenden ins Auge fallen, was auch an dem Bild liegt, das zumeist mit eingestellt wird. Ein Nachteil ist allerdings, dass auch die Konkurrenz angezeigt wird.

Google Display Ads

Der klassischen Werbung am ähnlichsten sind die Google Display Ads. Die Werbeanzeigen ähneln Werbeplakaten wie man sie im Alltag sieht, da sie auf diversen Webseiten als Bild oder Banner angezeigt werden. Der Vorteil der Google Display Ads ist, dass sie eine zielgruppenspezifische Werbung sind. Sie werden also auf eine Zielgruppe angepasst und nur diese Zielgruppe kann diese Werbung sehen. 

Ein Nachteil ist allerdings, dass das Produkt in der Werbung nicht bei der aktiven Suche angezeigt wird, sondern nur zufällig. Somit dienen sie die Bedarfsweckung. Außerdem erfordert diese Art der Werbung mehr Kreativität als die anderen, da der Käufer allein von einem Bild mit Werbebotschaft überzeugt werden muss.

Eine weitere Art von Google Display Ads sind die Remarketing Ads. Die Zielgruppe dieser Werbung sind die Personen, die sich die Website oder das Produkt schon einmal angeguckt haben. Dadurch können interessierte Personen endgültig überzeugt werden oder weitere potentielle Kunden, die der zuvor festgelegten Zielgruppe entsprechen, angesprochen werden. Allerdings können Remarketing Ads auch in der Google Suche verwendet werden.

Was sind die Brand-Kampagnen?

Die Google Brand-Kampagnen werden als Werbung bei Suchen nach Marken oder Webseiten angezeigt. Sie verhindert, dass Personen, die nach einer bestimmten Marke suchen, bei der Konkurrenz landen. Die Bemühungen in der Suchmaschinenoptimierung (organisches Ranking) werden dabei unterstützt, da die Google Ads der Brand-Kampagnen flexibler sind und man dadurch schneller Werbebotschaften oder Aktionen vermitteln kann.

Video-Kampagnen auf Google Ads

Die Google Ads Video-Kampagnen ermöglichen Unternehmen, Videos als Werbung zu nutzen. Auf YouTube Ads werden die Videoanzeigen zwischen oder während anderen Videos eingeblendet und können nach fünf Sekunden übersprungen werden, wodurch mehr potenzielle Käufer erreicht werden und die Firma mehr Aufmerksamkeit bekommt. Manche können aber nicht übersprungen werden und müssen komplett angeguckt werden. 

Die Bumper Ads kommen ebenfalls zwischen oder während anderen Videos, dauern allerdings maximal nur sechs Sekunden und können nicht übersprungen werden. Dadurch, dass die Grundvoraussetzung für die Nutzung der Video-Kampagnen mindestens eine hochwertige Videoanzeige ist, ist sie nicht für alle Unternehmen geeignet.

Fazit

Abschließend kann man sagen, dass es von Vorteil ist, eine Mischung der verschiedenen Arten der Werbung zu nutzen, da normalerweise nur eine Werbeart nicht das beste Resultat bringt. Es erfordert allerdings viel Wissen, die ideale Mischung zu finden. Dazu kommt noch, dass man viel ausprobieren und alles immer weiter optimiert werden muss, um das beste Ergebnis zu erreichen.

Über den Autor

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Patrick Schababerle

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